The young and conceptual image of a large stone in the shape of the human brain (Shutterstock)
Institut
Praxis

Effiziente Akut- und Kurzzeitpsychotherapie

In der neuropsychologisch orientierten Literatur v. a. der letzten 10 Jahre finden sich zahlreiche theoretische wie auch praktische Hinweise darauf, wie wir Behandler*innen die zentralnervöse Informationsverarbeitung unserer Klient*innen erheblich entängstigen – und ihnen dadurch das Erreichen der erwünschten Therapieziele grundlegend erleichtern können.

Pioniere auf diesem Feld sind u. a. Peter Levine, Bessel van der Kolk, Reinhard Plassmann, Robert Scaer, Karl-Josef Sittig und Gerhard Roth. Diese und zahlreiche andere Autor*innen sind sich darüber einig, dass wir Menschen Erinnerungen an Stress- oder Traumageschehen mitsamt der damit verbundenen möglichen Auslösung von Stress- und Traumafolgesymptomen bzw. -syndromen am besten dann heilend verarbeiten können, wenn die therapeutischen Techniken uns dazu in die Lage versetzen, den Einfluss der Amygdala deutlich so weit zu hemmen, dass der Hippocampus und angeschlossene Systeme sich „unaufgeregt“ das vergangene Geschehen anschauen und dieses sodann als nicht mehr belastend neu konfiguriert abspeichern können.

Mit Hilfe der sich gegenseitig befördernden Effekte von

  • Techniken zur Erfahrung von Halt und Sicherheit
  • bilateraler (EMDR) Stimulierung
  • bipolarer Stimulierung
  • dem Einsatz von Trance
  • sowie emotional berührender und konstruktiv-sprachlicher Begleitung

können fokussiert in wenigen Doppelstunden und fast ohne das sonst übliche Eintauchen-Müssen in vergangenes Leid zentrale neurotische Muster wesentlich entkräftet oder gar gelöst werden. 

An unserem Institut bieten wir Weiterbildungen für Psychotherapeuten und Ärzte zu diesem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz für eine effiziente Akut- und Kurzzeitpsychotherapie an. 

Ausführliche Informationen und eine Anmeldemöglichkeit findest du auf unserer Homepage.