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In Worten – Die neue Kartenset-Reihe von Beltz Psychologie

Worte können eine große Wirkung haben – doch manchmal fällt es schwer, die richtigen zu finden. Das, was unsere Klienten und Patienten spüren, bleibt dann ungesagt. Wie kannst du sie als Therapeut oder Coach dabei unterstützen? Der Beltz Verlag hat eine neue Kartenset-Reihe veröffentlicht, durch die es ganz leicht wird, schwierige Themen kreativ und spielerisch zu erschließen.

Ob in Psychotherapie, Beratung oder Coaching: das gesprochene Wort hat eine zentrale Bedeutung. Wir stellen Fragen, geben Antworten, beschreiben Gefühle oder sprechen Gedanken aus. Worte können eine große Wirkung haben! Doch manchmal fällt es schwer, Empfindungen in Worte zu fassen, Gefühle zu benennen oder Gedanken zu äußern. Das, was unsere Klienten und Patienten spüren, bleibt dann ungesagt. Manche Beschwerden entstehen sogar erst, wenn Gefühle nicht ausreichend ausgesprochen werden können – wie bei psychosomatischen Erkrankungen. Auch Kindern und Jugendlichen fällt es oft noch schwer, einen sprachlichen Ausdruck für ihr Erleben zu finden.

Wie kannst du deine Klienten und Patienten darin unterstützen, das auszudrücken, was sie empfinden? Wie kann Ungesagtes in Worte gefasst werden?

Der Beltz Verlag ist dir vielleicht schon durch zahlreiche Therapiekartensets bekannt. Neu in ihrem Programm ist die Kartenreihe „In Worten“.

99 Aussagen, die ein Thema von verschiedenen Seiten beleuchten

„Keine Ahnung, warum ich wütend werde.“ – „Ich habe auch Vorteile durch meine Symptome.“ – „Mimik und Gestik gehören zur Kommunikation“. – „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ – „Wenn ich traurig bin, kann mir keiner helfen.“

Solche und andere Aussagen, Sprichworte, positive, aber auch dysfunktionale Gedanken findest du in den Kartensets von Beltz. Jedes Kartenset besteht aus bis zu 99 Karten mit vielfältigen Aussagen, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Es sind Kognitionen aus dem Alltag, die die Klienten kennen und mit denen sie sich identifizieren können. Das Kartenset „Gefühle“, das für den Einsatz mit Kindern und Jugendlichen gedacht ist, wurde zum Beispiel im Dialog mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und ist so nah an deren Lebenswelt.

Die Kartensets gibt es zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen. Aktuell im Programm sind:

1. Körper und Psyche – Das Kartenset ist speziell für den psychosomatischen Bereich geeignet. Den Patienten fällt es oft schwer, den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche zu erkennen. Die somatischen Beschwerden stehen im Vordergrund. Psychische oder emotionale Ursachen werden hingegen oft abgewehrt. Die Autorin Melanie Gräßer hat in ihrer langjährigen Berufserfahrung festgestellt, dass es vielen Patienten leichter fällt, sich dem Zusammenspiel aus Körper und Psyche anzunähern, wenn dazugehörige Begrifflichkeiten „schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen“. Dies wird durch die Karten möglich!

2. Gefühle Das Kartenset ist für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen konzipiert. Die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und darüber hinaus kommunizieren zu können, ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung emotionaler und zwischenmenschlicher Kompetenzen. Denn nur so ist es auch möglich, einen funktionalen Umgang mit den eigenen Gefühlen zu entwickeln.  Gefühle kennen und ausdrücken zu können stärkt die Selbstwirksamkeit und das Selbstbewusstsein! Die Karten ermöglichen es, spielerisch mit den Kindern und Jugendlichen über Gefühle ins Gespräch zu kommen, ohne Abwehr oder Widerstand zu erzeugen. Sie sind dabei an den Grundemotionen Wut, Angst, Ekel, Freude, Traurigkeit, Liebe und Scham orientiert.

3. Kommunikation Wir kommunizieren tagtäglich. Kommunikation kann wohltuend sein, aber auch zu Missverständnissen führen. Schwierigkeiten in der Kommunikation können sowohl Ursache als auch Folge psychischer Störungen sein. Umso wichtiger ist es, das Thema Kommunikation in Therapie, Coaching und Beratung aufzugreifen. Das Kartenset ermöglicht es, die Kommunikationsfähigkeiten der Klienten kreativ zu analysieren und zu verbessern. Auch in Organisationen und in Teams können die Karten unterstützen, die Kommunikation und somit die Zusammenarbeit bzw. Führung zu optimieren.

4. Werte und Sinn – Die Wertearbeit ist spätestens seit der dritten Welle der Verhaltenstherapie durch ACT in aller Munde. Was ist der Sinn meines Lebens? Und nach welchen Werten möchte ich mein Leben ausrichten? Diese Themen erscheinen so existenziell, dass sie schier sprachlos machen können! Genau an dem Punkt kann die Arbeit mit den Karten Anstöße und Anregung liefern, um sich dem Thema auf leichtere Art und Weise zu nähern.

Neben diesen bereits vorhandenen Kartensets erscheinen darüber hinaus im Sommer noch weitere Kartensets zum Thema „Scham“, „Schmerz“ und „Lösungen finden“. Sicherlich ist auch für deine Klienten etwas Passendes dabei!

Tipp: Wenn du dir einen besseren Eindruck von den Karten machen möchtest, findest du Videos zu allen bisher erschienenen Kartensets, inklusive Anwendungsbeispiel durch eine der Autorinnen auf YouTube
 

Kreativ erforschen und spielerisch nutzen

Die Karten bieten dir und deinen Klienten die Möglichkeit, das jeweilige Thema in seiner Bedeutung differenziert zu erforschen und kreativ in den Therapie- oder Coachingprozess einzubauen. Wie genau kannst du die Karten verwenden?

Dem Einsatz der Karten sind keine Grenzen gesetzt! Sie eignen sich sowohl für den Einzel- als auch für den Gruppenkontext. Hier ein paar Impulse, wie du mit den Karten arbeiten kannst:

  • Der Klient zieht eine Karte und reflektiert, ob er der Aussage zustimmen würde oder nicht. Was verbindet er mit der Aussage? Und welche Gefühle hängen damit zusammen?
  • Der Klient sucht sich unterschiedliche Karten heraus, die bzgl. des jeweiligen Themas zu ihm passen bzw. denen er zustimmen würde. Gemeinsam kann so eine „Collage“ zu dem Thema erarbeitet und gestaltet werden.
  • Der Klient sucht sich die Karten heraus, die er überhaupt nicht mag. Dies bietet die Möglichkeit, auch über aversive Gefühle und Erinnerungen ins Gespräch zu kommen.
  • In der Lebenslinienarbeit kann der Klient für unterschiedliche Lebensphasen und Ereignisse passende Karten heraussuchen. Welche Aussage passt zu welchem Lebensabschnitt? Und wie hat sich der Klient bezüglich des entsprechenden Themas verändert bzw. entwickelt?
  • Zeit für Therapiehausaufgaben! Du kannst deinem Klienten zum Beispiel eine Karte als Gedankenimpuls für die Zeit zwischen den Therapiesitzungen mitgeben. Was konnte er in der Woche zu dem Thema beobachten? Welche Assoziationen hatte er?  
  • Die Karten können für den Klienten auch anschauliche Erinnerungsstützen sein. Hat der Klient eine für ihn hilfreiche Karte entdeckt, ermutige ihn doch dazu, sich die Karte abzufotografieren! Oder du gibst ihm die Karte direkt mit nach Hause, so dass er sie da an einen gut sichtbaren Ort heften und jeden Tag vor Augen haben kann.
  • In der Gruppenpsychotherapie kannst du die Karten im Raum verteilen und die Gruppenteilnehmer bitten, jeweils die Karte zu ziehen, die zu ihnen aktuell am besten passt. In einer anschließenden Gesprächsrunde stellen die Teilnehmer ihre Karten vor. Ist es nicht spannend, wie viele unterschiedliche Perspektiven es zu ein und demselben Thema geben kann? So entstehen Impulse für gemeinsame Reflektion und Austausch.
  • Die Karten können auch für die Psychoedukation genutzt werden! Suche zum Beispiel passende, funktionale Aussagen aus dem Set heraus und nutze diese als Grundlage für deine Erklärungen.

Wie du siehst, sind die Einsatzmöglichkeiten zahlreich. Dir fallen bestimmt noch weitere ein.

Die Kartensets bekommst du für 26,95 Euro. Mehr Informationen findest du beim Beltz Verlag.