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Wie du deine Therapie digital unterstützen kannst

Frau arbeitet fröhlich am Laptop.

Während Abrechnungsprogramme schon lange in den Psychotherapiepraxen angekommen sind, waren bislang viele Therapeut*innen zögerlich, weitere digitale Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Therapie zu nutzen. In den letzten Monaten hat sich viel getan und das Team von EPIKUR hat eine Vision, wie in Zukunft digitale Tools deine Therapie noch besser machen können. Wie? Das verraten wir dir hier.

Seit den Anfängen der Psychotherapie hat sich diese laufend weiterentwickelt: neue Methoden, Erkenntnisse und Ansätze sind hinzugekommen, Veraltetes wurde losgelassen – und seit geraumer Zeit hält auch die Digitalisierung Einzug in unser tägliches Leben und unsere Berufswelt. Abrechnungsprogramme sind schon lange State of the Art in den Psychotherapiepraxen, dennoch sind viele Therapeut*innen zögerlich, weitere digitale Unterstützungsmöglichkeiten zu nutzen, z. B. um ihre Patient*innen online mehr mit einzubeziehen. Was sind mögliche Gründe dafür?

  1. Ungewohntes und Neues braucht manchmal Zeit. Das Gewohnte funktioniert schließlich super. Warum solltest du etwas ändern?
  2. Du bist mit den digitalen Tools insgesamt noch nicht so vertraut und scheust dich davor, dich in das Thema einzuarbeiten, oder hast keine Idee, welche Möglichkeiten es noch gäbe.
  3. Du hast Bedenken, ob der Datenschutz wirklich gewährleistet ist. Schweigepflicht und Datenschutz sind schließlich das höchste Gut für Psychotherapeut*innen.

Erkennst du dich in einem oder mehreren der Punkte wieder? Oder gehörst du zu den Therapeut*innen, die am liebsten direkt mit der Digitalisierung loslegen möchten?

Wo auch immer du persönlich gerade stehst: Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten, durch digitale Tools deine Therapie zu unterstützen und somit sowohl die Kommunikation zu deinen Patient*innen sowie deren Einbindung in den Therapieprozess zu verbessern. Im Folgenden zeigen wir dir 5 Möglichkeiten:

Frau arbeitet im Homeoffice am Laptop.

1. Videosprechstunden

Auch die Psychotherapie von morgen wird weitestgehend persönlich stattfinden, schließlich sind zwischenmenschliche Beziehungen sowie Face-to-Face-Kontakte wichtig. Videogestützte Formate werden das auch in Zukunft nicht gänzlich ersetzen können. Aber spätestens mit der COVID-19-Pandemie haben viele Kolleg*innen festgestellt: Die videogestützte Therapie kann eine sinnvolle Ergänzung sein! Ein Lockdown während einer Pandemie ist natürlich eher ein extremer Ausnahmezustand. Aber auch unabhängig von solchen Extremsituationen gibt es viele Patient*innen oder Umstände, bei denen es sinnvoll sein kann, die gängige Face-to-Face-Therapie mit Videosprechstunden zu ergänzen, z. B. wenn Symptome v. a. im häuslichen Rahmen oder zu gewissen Zeitpunkten am Tag auftreten, wie es manchmal bei Zwängen oder Tics der Fall ist. Oder aber, wenn die Anfahrt für die Patient*innen recht lange wäre, weil es wohnortnah keine ausreichende Versorgung gibt. So wird die videogestützte Therapie mit Sicherheit auch nach COVID-19 eine wichtige Ergänzung zum Praxisangebot sein.

2. Termine online vereinbaren

Von manchen Arztpraxen kennt man sie bereits: die Online-Terminvergabe. Manchmal ist es für Patient*innen einfach praktischer, zum Feierabend über das Smartphone oder den Laptop einen Termin zu vereinbaren, als tagsüber in der Praxis anzurufen. Im therapeutischen Beruf liegen die Vorteile einer Online-Terminvergabe noch mehr auf der Hand, denn nicht immer ist die telefonische Erreichbarkeit in der Praxis gegeben. Viele therapeutische Praxen haben keine Sprechstundenhilfe, die ans Telefon gehen kann, während der/die Therapeut*in im Termin ist. Und meistens geht dann eben nur der Anrufbeantworter dran. Die Nachrichten abzuhören und zurückzurufen, kostet da schon mal viel Zeit. Über die Online-Terminvergabe können freie (Sprechstunden-)Termine hingegen direkt angezeigt und gebucht werden. Das erleichtert die Terminorganisation.

Weibliche Hand mit Smartphone

3. Stundenprotokolle

Ein weiterer Vorteil der digitalen Therapie von morgen ist die Digitalisierung der Patient*innenakte und somit die papierlose Praxis. Einige Therapeut*innen verzichten bereits auf handschriftliche Notizen und Papierakten und protokollieren lieber in einem sichereren Patient*innensystem auf ihrem Computer. Das Tippen geht für Geübte manchmal einfach schneller und alternativ kann man Stundenprotokolle natürlich auch per Spracherkennung diktieren. Am PC sind zudem noch zusätzliche Auswertungen möglich, z. B. kannst du jede Stunde die Stimmung deiner Patient*innen erfragen und dir diese dann über den Verlauf der Therapiestunden grafisch auswerten lassen. Digital fällt es zudem leichter, einen Überblick über die bisherige Behandlung zu behalten: Wann waren die letzten Termine? Was wurde besprochen? Solche Informationen können einfach herausgefiltert werden, ohne wie üblich in der Papierakte zu blättern.

4. Fragebögen online auswerten

Ein weiterer Schritt in Richtung papierlose Praxis ist die Digitalisierung der Diagnostik. Fragebögen, Anamneseerhebung, Zufriedenheitsbefragungen... insbesondere zu Beginn und zum Ende einer Therapie gibt es in der Regel sehr viel zu erheben, was manchmal zu ganzen Bergen von Unterlagen führen kann. Was bislang über das klassische Paper-Pencil-Verfahren erhoben und händisch ausgewertet wurde, kannst du künftig deinen Patient*innen auch direkt über ein sicheres Patient*innensystem zuschicken. Die Patient*innen können die Fragebögen dann ganz bequem von zu Hause oder unterwegs ausfüllen und bekommen sogar direkt eine Rückmeldung, wenn sie etwas vergessen haben. Die klassischen Fehlerquellen wie fehlende oder falsch gesetzte Kreuze, die manchmal viel Hin und Her fordern, fallen dadurch weg. Sobald die Patient*innen ihre Antworten abspeichern, können diese automatisch ausgewertet und in die Patient*innenakte eingepflegt werden. Sogar die Berichterstellung kann somit digitalisiert erfolgen.

Frau sitzt in öffentlichem Verkehrsmittel und schaut aufs Handy.

5. Hausaufgaben

Um therapeutische Inhalte in den Alltag zu implementieren, haben Therapieaufgaben einen wichtigen Stellenwert: sei es das Führen eines Stimmungsprotokolls, eines Positivtagebuchs oder das Identifizieren automatischer Gedanken in einer problematischen Situation. Die Schwierigkeit: Oft genug vergessen Patient*innen die Aufgaben im Alltag. Protokollbögen, die ausgedruckt wurden, verschwinden manchmal bis zur nächsten Therapiestunde in der Tasche und geraten in Vergessenheit. Digital ist es möglich, die Therapieaufgaben dem/der Patient*in direkt auf ihr Smart Device zukommen zu lassen. Dank Push Notification können die Patient*innen dann im Alltag an die Aufgaben erinnert werden. Erledigte Aufgaben werden abgehakt und der/die Therapeut*in bekommt eine direkte Rückmeldung. In Kommentarfunktionen können die Patient*innen zusätzlich ein kurzes Feedback schreiben, z. B. wie ihm/ihr die Aufgabe gelungen ist oder was er/sie dazu in der nächsten Therapiesitzung noch besprechen möchte. Das macht es leichter, in der Therapiestunde an die Aufgabe anzuknüpfen.

Gibt es eine Gesamtlösung?

Möglicherweise hast du jetzt zwei große Bedenken, was die digitale Therapie von morgen angeht. Zum einen könntest du befürchten, dass digitale Lösungen zwar etwas Zeit sparen, aber den Arbeitsalltag insofern komplexer machen, als du dafür mehrere Programme, Zugänge und Passwörter benötigst. Die Pflege und Wartung sowie das Einarbeiten in immer neue Programme kostet schließlich ebenfalls Zeit und Energie!

Zum Glück gibt es eine Gesamtlösung, nämlich von EPIKUR. Das Unternehmen mit knapp 70 Mitarbeiter*innen sitzt in Berlin und entwickelt seit 1999 Praxissoftwares für Psychotherapeut*innen, unter anderem im Austausch mit psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten (z. B. der Psychologischen Hochschule Berlin) und gemeinsam mit Start-ups des benachbarten Fraunhofer-Instituts. Das Team verfolgt dabei die Philosophie, die Behandlung sowie die Kommunikation zwischen Therapeut*in und Patient*in durch digitale Angebote zu unterstützen und zu verbessern.

Um dieses Ziel zu erreichen, bauen sie ihr digitales Programm immer weiter aus und bieten damit eine ganzheitliche Gesamtlösung für die Therapeut*innen von morgen: eine modular erweiterbare Software und ein Softwareteam im Hintergrund, das bei Schwierigkeiten zur Verfügung steht. Dabei brauchst du als Bediener*in nur ein einziges Praxisprogramm zu starten und kannst dann alles bequem von einer Bedienermaske aus steuern und verwalten, egal ob Abrechnung, Videosprechstunde, Terminvergabe oder Stundenprotokolle. Klingt einfach – oder?

Schild mit Aufschrift "private"

Aber was ist mit Datenschutz?

Dein zweites Bedenken betrifft möglicherweise den Datenschutz, denn viele Kolleg*innen verbinden mit digitaler Kommunikation Nachrichten, die von Dritten entwendet und wie Postkarten gelesen werden können. Für den Therapiebereich ist dies ein absolutes Worst-Case-Szenario, denn Schweigepflicht und Datenschutz sind die höchsten Güter in der Psychotherapie. Das sind sie auch für EPIKUR.

Tatsächlich sind E-Mails oder Handynachrichten ziemlich unsichere Kommunikationsmittel. Es ist daher umso wichtiger, für die Kommunikation mit den Patient*innen ein sicheres System zu verwenden – und dieses bietet EPIKUR. Alle Daten bleiben zunächst innerhalb der Praxissoftware und die Benutzer*innenverwaltung ermöglicht es dir, individuelle Zugriffsrechte zu vergeben. Du allein bestimmst also, wer welche Daten sehen und bearbeiten darf. Über individuelle Zugriffsrechte und passwortgeschützte Benutzer*innenzugänge sieht jede/r Benutzer*in nur das, was er/sie sehen soll. Die gesamte Datenbank und deren Sicherungen können verschlüsselt werden.

Daten, welche die Praxissoftware verlassen – z. B. wenn du deinen Patient*innen einen Anamnesefragebogen schickst und dieser auf dem Smartphone des/der Patient*in ausgefüllt werden soll – werden TLS-verschlüsselt versendet. Konkret heißt das, dass die Daten aus der Software verschlüsselt zu einem Server in Deutschland und von dort aus zum Endgerät der Patient*innen übertragen werden. Antworten und Eingaben der Patient*innen werden darüber hinaus nochmals gesondert Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Würden die Daten also wider Erwarten abgefangen, wären sie unbrauchbar. Die Zuordnung zu den Patient*innen erfolgt außerdem anonymisiert über Chiffren: Die Informationen werden erst innerhalb der Praxissoftware wieder zugeordnet.

Abbildung der Online-Terminvergabe-Funktion

Für deine Bedürfnisse zugeschnitten

EPIKUR passt sich deinen therapeutischen Bedürfnissen an, indem du dir – je nachdem welche Tools du für deine Therapie nutzen möchtest – einzelne Module zusammenstellen und diese auch erweitern kannst. Das Team von EPIKUR tüftelt im Hintergrund nämlich weiter daran, deine Therapie durch digitale Tools noch ein bisschen besser zu machen, und wird in Zukunft noch mehr Module herausbringen. So ist die Hausaufgaben-Funktion mit Push-Erinnerungen, die oben beschrieben wurde, aktuell zwar noch nicht verfügbar, aber dies wird sich zukünftig ändern.

Neugierig geworden? Wenn du EPIKUR genauer kennenlernen möchtest, findest du weitere Informationen auf der Website von EPIKUR. Und du kannst dir EPIKUR auch vom Team zeigen lassen. Buche doch gleich deinen Wunschtermin für eine kostenlose Onlinepräsentation und lasse dich durch die Software führen.