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Autorin

Alexandra
Kossowski

Trauercoach, HP Psych
Berlin

Durch Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern, Hospizen und Pflegeheimen, sowie bei Trauerfeiern sind persönliche Abschiede seit vielen Monaten nicht möglich. Trauernde bleiben mit unausgesprochenen Worten zurück, viele weisen sich selbst Schuld zu, nicht mehr getan zu haben oder sich nicht mehr für den Sterbenden eingesetzt zu haben. 
Gleichzeitig sind wir alle im Lockdown. Auf Trauerfeiern muss Abstand gehalten werden. Persönliche Angebote wie Trauergruppen oder spaziergänge fallen immer noch aus. Selbst im privaten Umfeld fehlen Umarmungen, Treffen mit Freunden zum Austausch oder auch Aktivitäten, die gut tun würden. 
Wie können wir trotz all der Beschränkungen Abschied nehmen, Teil des Ganzen sein und bleiben und wie kann trotz der widrigen Umstände getrauert und der Abschied erlebbar werden?