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Was muss eine gute Coach-Ausbildung leisten?

Die Gründer und Leiter der Würzburger Business Coach Akademie Christoph Schalk und Helmut Martin geben Tipps, wie du eine gute Coach-Ausbildung findest. (Foto: Würzburger Business Coach Akademie)

Coaching ist in aller Munde, jeder hat einen Coach – für den Sport, fürs Leben, für den Job sowieso. Allerdings ist „Coach“ kein geschützter Begriff, jeder darf sich Coach nennen. Der Coaching-Markt boomt, ebenso wird das Angebot an Coach-Ausbildungen immer unübersichtlicher. Deshalb haben wir die Gründer und Leiter der Würzburger Business Coach Akademie, den Diplom-Psychologen Christoph Schalk und den Diplom-Betriebswirt Helmut Martin, gefragt, was eigentlich eine gute Coach-Ausbildung ausmacht.

Du hast dich entschieden, eine Ausbildung zum Coach zu beginnen. Und jetzt stehst du vor der Qual der Wahl: Welcher Anbieter, welche Richtung, welches Modell soll es sein? Die Fülle der Angebote kann schnell überwältigen. Wie trifft man da nur eine Entscheidung? Christoph Schalk und Helmut Martin von der Würzburger Business Coach Akademie raten dir, bei der Suche folgende 8 Kriterien abzufragen:

1. Die Ziele

Frage dich zuerst: Was willst du mit der Ausbildung erreichen? Wie professionell willst du coachen können? Wer soll deine Zielgruppe sein? Willst du eher im Bereich Life-Coaching arbeiten oder als Business-Coach? Wie passt die Ausbildung zu deiner bisherigen beruflichen Qualifikation? Bist du dir nicht sicher, wähle eine Ausbildung, die dich möglichst hoch qualifiziert. Bei der Würzburger Business Coach Akademie besteht beispielsweise die Möglichkeit, dich sowohl als Business-Coach als auch als Life-Coach zu qualifizieren: Führungskräfte, Personaler, Projektleiter oder Geschäftsführer lassen sich oft zum "Business Coach" ausbilden. Teilnehmer, die z.B. aus sozialen Berufen kommen, bevorzugen meist die Ausbildung zum "Life Coach". Unter dem Dach "Zertifizierter Coach EASC" ist beides möglich.

2. Die Inhalte und Themen

Welche Inhalte brauchst du, um dein oben genanntes Ziel erreichen zu können? Viele Ausbildungen fahren eher eingleisig und lehren oft nur einen Coachingansatz. Besser beraten bist du, wenn du viele unterschiedliche Coaching-Schulen durch die Ausbildung kennen und anwenden lernst. Denn nicht jeder Ansatz passt zu dir, und nicht jeder Ansatz passt zu deinen künftigen Coachees. Wenn du beispielsweise mit dem klassischen lösungsorientierten Ansatz sowie auch mit verschiedenen systemischen und körperfokussierten Ansätzen vertraut bist, kannst du den Bedürfnissen deiner Coachees viel besser gerecht werden.

Wenn du unterschiedliche Coaching-Ansätze kennst, kannst du dein Coaching besser den Bedürfnissen deiner Coachees anpassen. (Foto: pexels.com)

3. Der Praxisbezug

Fragt man Christoph Schalk und Helmut Martin, welcher Aspekt ihnen beim Aufbau ihrer Coaching Akademie am wichtigsten war, antworten sie: „Der Praxisbezug!“ Die von ihnen ausgebildeten Coaches sind bereits nach dem ersten von 7 Ausbildungsmodulen in der Lage, selbst Coachees zu begleiten. Sie können es – und sie müssen es auch: Wer die Ausbildung abschließen möchte, muss eine gewisse Anzahl an Coachingstunden und -prozessen nachweisen. Dafür ist die Akademie extra Partnerschaften mit verschiedenen Unternehmen eingegangen, die ihre Auszubildenden oder dualen Studenten als Coachees zur Verfügung stellen. Denn Coaching lernt man vor allem durch die eigene Praxis. Achte deshalb bei der Wahl deiner Ausbildung darauf, dass praktische Übungen und Feedback großen Raum einnehmen. Einer der Ausbildungsteilnehmer zieht folgendes Fazit: "Die Ausbildung bot mir die Möglichkeit, Coaching in einen Prozess zu lenken und nicht nur nach dem Prinzip Gießkanne zu verwenden. Ich selbst profitierte von der Ausgewogenheit von Theorie und Praxis, und schon am ersten Tag war die Lernkurve enorm.“

4. Die Referenten

Was wird dein inhaltlicher Schwerpunkt sein, wenn du als Coach arbeitest? Wähle die Referenten nach Möglichkeit entsprechend aus. Willst du eher als Life-Coach im Gesundheitsbereich arbeiten, empfiehlt es sich, dich auch von Menschen ausbilden zu lassen, die selbst in diesem Bereich Erfahrung haben und tätig sind. Willst du als Business-Coach arbeiten, solltest du eine Ausbildung wählen, deren Referenten selbst Coaching-Prozesse in Firmen durchführen. Immer gilt: Je mehr deine Ausbilder selbst in der Praxis und in den Inhalten, die sie lehren zuhause sind, desto hochwertiger wird auch die Ausbildung sein. Es lohnt daher, sich den Werdegang und die berufliche Expertise deiner potenziellen Ausbilder anzuschauen.

Die teuerste Ausbildung ist nicht unbedingt die beste. Die beste Ausbildung ist die, mit der du hinterher am meisten anfangen kannst. (Foto: pexels.com)

5. Die Standards

Bei der Wahl der Ausbildung empfiehlt es sich, sich an den Standards der anerkannten Berufsverbände zu orientieren. Diese Standards betreffen den zeitlichen Umfang der Ausbildung, die Qualifikation der Lehrcoaches, die gelehrten Konzepte sowie die geforderte Praxiserfahrung. Die teuerste Ausbildung ist nicht unbedingt die beste. Die beste Ausbildung ist die, mit der du hinterher am meisten anfangen kannst. Daher investiere lieber in eine einzige, dafür umfassendere Ausbildung als in viele kleine, die am Ende nicht viel wert sind.

 

6. Die Anerkennung der Berufsverbände

Wie willst du arbeiten? Bist du in einer Firma angestellt und sollst noch zusätzlich ein bisschen coachen und dein Profil erweitern? Oder willst du selbständig als Coach arbeiten? Oder bist du noch im Studium oder in der Ausbildung und willst einfach „für alle Fälle“ noch eine Coach-Ausbildung draufsatteln? Dann solltest du darauf achten, dass die von dir ausgewählte Coach-Ausbildung ein Zertifikat beinhaltet, das von den wichtigsten Berufsverbänden anerkannt wird. Das macht dich flexibler.

 

7. Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung

Wenn du als Coach arbeitest, unterstützt du Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung. Deshalb ist es wichtig, dass du selbst gelernt hast, dich weiterzuentwickeln. Gute Coach-Ausbildungen legen den Schwerpunkt auf Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung, nicht nur auf das Erlernen von Techniken und Methoden. Nur so kannst du dann als Coach achtsam mit Klienten arbeiten und ihnen mit einer wertschätzenden Haltung begegnen.

Christoph Schalk und Helmut Martin bieten angehenden Coaches an der Würzburger Business Coach Akademie ein breites Spektrum an Konzepten und Modellen aus vielen Coachingschulen. (Foto: Würzburger Business Coach Akademie)

8. Das Bauchgefühl

Wenn du dir über deine Ziele klar geworden bist und alle Informationen eingeholt hast, entscheidet letztlich immer noch dein Bauchgefühl. Eine Ausbildung kostet viel Zeit und Energie. Finde für dich heraus, was zu deinen Vorerfahrungen und deiner Persönlichkeit passt. Entscheide dich für die Ausbildung, die den meisten deiner Soll-Kriterien entspricht.

Christoph Schalk und Helmut Martin haben sich selbst all diese Fragen gestellt und erkannt, dass die meisten Angebote einseitig sind oder zu kurz greifen. Deshalb haben sie sich bemüht, diese Kriterien in ihrer Würzburger Business Coach Akademie bestmöglich umzusetzen. Angehende Coaches finden in der Akademie ein breites Spektrum an Konzepten und Modellen aus vielen Coachingschulen: Systemisches und Lösungsorientiertes Coaching, Aufstellungsarbeit, Psychodrama, Hypnosystemisches Coaching und bifokal-multisensorische Ansätze werden vorgestellt und eingeübt, ebenso das Coaching von Teams und in Konfliktsituationen. Absolventen können unter verschiedenen Abschlüssen und Zertifikaten wählen. Vor allem aber sind sie bereits nach dem ersten Ausbildungsmodul in der Lage, direkt in die Praxis zu gehen und selbst zu coachen – mit sehr positiven und nachhaltigen Ergebnissen für die bisherigen Absolventen.

Deshalb: Es lohnt sich, nach einer wirklich guten Coaching-Ausbildung zu suchen und bewusst zu wählen. Worauf du dabei achten solltest, weißt du jetzt.

Weiterführende Informationen:

Die Coach-Ausbildung an der Würzburger Business Coach Akademie geht berufsbegleitend über 12 Monate. 7 Präsenzmodule à 3 Tage (Donnerstag bis Samstag) werden ergänzt durch Intervisionsgruppen, Coachingpraxis mit echten Coachees, Lehrcoaching und mehr. Die Ausbildung ist von der European Association for Supervision and Coaching anerkannt und kann mit dem Zertifikat „Coach EASC“ abgeschlossen werden.

Für Psychologen interessant: Auch für die Zertifizierung zum „Coach BDP“ ist die Ausbildung anerkannt. Der nächste Ausbildungsbeginn ist im Mai 2020. 

Eine ausführliche Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

 

Informationen zur European Association for Supervision and Coaching (EASC): www.easc-online.eu

Informationen zur Coach-Zertifizierung des BDP: https://www.coachingportal.de/coaches/zertifizierung

 

Über die Coach-Ausbilder der WBCA:

Helmut Martin (Jahrgang 1976) ist Diplom-Betriebswirt (FH), ehemaliger Personalleiter, Master Coach EASC, Lehr-Coach EASC sowie Senior Coach DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching).

Christoph Schalk (Jahrgang 1968) ist Diplom-Psychologe und Senior Coach BDP sowie Lehr-Coach BDP. Er ist außerdem zertifiziert als Master Coach EASC und Lehrcoach EASC und als Konflikt-Mediator.